Seelen-Schmerz ...
Tausend dunkle Gänge durchforstet,
auf dem Weg in den Untergang.
Tausende Seen mit Blut und Tränen gefüllt.
Schwarze Wälder in Nebel gehüllt.
Der wandelnden Krankheit ein Opfer dargereicht.
Stündlich tickendes, einseitiges Vergehen der Zeit,
in schier endlosem sekündlichen Atmen schweren Eises.
Langsames Schmerzendes vergehen,
um Dunkelheit im Licht zu sehen.
Brennend die Lungen das Feuer atmen,
In dunkelster Stunde sich am Tode laben.
Das Seelenfenster eingeschlagen,
In Stücke liegend, im Dunkeln darbend.
Leben zu wollen, war das Vergehen.
Nicht Sterben zu können, die Bestrafung.
Zu überleben, die eine Folter,
die Zeit der Knecht, der foltert.
Unschlüssiges am Abgrund stehen.
Den letzten Sand aus dem Stundenglas wehend.
Diese Welt in tausend Fragen sehend,
und mit tausend Antworten nicht verstehend.
Den Sinn des Ganzen nicht sehend,
doch dem Ganzen einen Sinn geben.
Nach dem Überleben streben und sich doch vergeben.
Sich in die Sinnfreiheit übergeben,
und sich in der Dunkelheit die Freiheit geben.
Ist das jetzt des morgens Rot
Oder doch schon des Wahnsinns Tod ...?
(© Blackmetal_Wolf_666)