für Michelle / Sternenkinder
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Durch zahlreiche Bekanntschaften hier im Netz traf ich immer wieder auf Seiten für Sternenkinder bzw. die dieser leidvollen Schicksale gedenken ... ich wusste, irgendwann möchte ich mich dem anschließen ...
... durch Michelle Stroisch (ein Sternenkind seit 18./21. August 2008) ist das Bedürfnis mehr als nur gewachsen - ich möchte heute (22. August 2008) eine Seite mit Gedichten für Sternenkinder erstellen ...
und diese Seite widme ich MICHELLE STROISCH ... stellvertretend für ALLE Sternenkinder!
in den Himmel schaust, wird es dir sein,
als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!
(Antoine de Saint-Exupéry)
Gedichte von Maria und Claudia: DIESE besitzen das Copyright-Recht = falls Ihr Interesse an diesen Gedichten haben solltet: bitte klickt Euch zu ihren Seiten und fragt dort um Erlaubnis!
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Zum Gedenken an die kleine Michelle aus Leipzig
Kennt ihr die Kinder, so lieb und fein,
müssen nicht einmal die eigenen sein,
denen fehlt das Recht auf normales Leben,
es wurde ihnen zwar bei der Geburt gegeben,
doch oft wird ihnen dies genommen,
von einem Menschen – bekannten oder frommen!
Sie sind Opfer, müssen die Gier der Erwachsenen stillen,
ganz gegen ihren eigenen Willen,
werden zu richtigen Sklaven gemacht,
der Täter über ihre Ängste lacht!
Sie werden wie Spielzeug benutzt, erleben Gewalt,
warum lässt das so viele Menschen kalt?
Sie erleben Todesängste, sind allein,
wir alle müssen ihre Beschützer sein!
Das Thema Kindesmissbrauch ist noch immer tabu,
schau nicht weg – sondern hör zu!
Tausende Kinder werden missbraucht,
ihre Unschuld schnell verraucht!
Tausende werden einfach getötet
nur weil sie ein kranker Mensch so nötigt.
Muss das so sein?
Ich sage NEIN!
Die Kinder werden psychisch ruiniert,
ihr Leben für sie an Wert verliert!
Einmal missbraucht – sind sie gefangen,
müssen jeden Tag mit dem Trauma bangen!
Helft den armen Kindern – hört ihnen zu,
helfen wir zusammen – bekämpfen wir die Täter im nu!
Erst dann Kann es für die Opfer Frieden geben,
und die Kinder können ungestörte Kindheit erleben!
(pers. Worte von Claudia / winddreamer05)
Meine Wünsche
Ich wünsche mir, dass alle Menschen auf alle Kinder aufpassen und mehr Zivilcouragezeigen würden,
dass sie sich nicht scheuen gesehenes auch anzuzeigen nur so haben unsere Kinder eine größere Chance, vor weiteren Übergriffen besser geschützt zu werden.
SCHAUT NICHT WEG SONDERN HANDELT, FÜR ALLE
KINDER DIESER WELT DENN OHNE HILFE DER
ERWACHSENEN HABEN SIE OFT KEINE CHANCE AUF
DIESER GRAUENVOLLEN WELT !!!
von Claudia vom 30. August 2008
Kinderseelen
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Auf der großen Himmelswolke
sitzt ein Engel schaut herab,
Tränen quellen durch die Lider
fallen auf ein kleines Grab.
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Riesengroße Männerhände
schlugen zu erbarmungslos,
jedes wehren war vergebens
alles schreien hoffnungslos.
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Arme kleine Kinderseele
Leid und Schmerz war Deine Welt,
kommt der Engel nun vom Himmel
sanft im Arme Dich jetzt hält.
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Fliegt hinauf die Sterne singen
bilden tanzend einen Kreis,
hell erklingt des Engels Stimme
Licht erstrahlt ganz hell und weiß
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von Claudia vom 10.08.2008
Engelsträne ...
Auf einem hellen Stern sitzt traurig ein Engel und weint,
der Mond in stillem Kummer, ganz blass auf die Erde scheint.
Die Wolken schließen die Tränen sanft - leise in sich ein,
in jedem Regentropfen wird eine Träne sein.
Sie fallen auf die Erde und stille leuchtende Rose
aus diesen Tränen erwacht.
Siehst du die rote Rose, dann bleibe einmal stehen,
niemals sollst du ganz achtlos an ihr vorüber gehen.
Höre wie sie leise flüstert: "Aus Tränen wurde ich geboren,
du darfst mich niemals brechen, sonst ist die Liebe verlor`n.
Denn meine Engelstränen, aus tiefer Liebe geweint,
haben sich in den Nächten mit Regentropfen vereint.
Als rote Rose der Liebe bin ich auf Erden bekannt,
doch heimlich - still und leise - werd ich auch Engelsträne genannt."
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von Maria
Und der Engel Sehnsucht betritt leise den Raum,
sieht den Platz für Eure Erinnerungen,
für Eure Tränen,
für Eure Hoffnungen
und für Eure übergrosse Liebe....
....und bemerkt,
er ist in Euren Herzen!
pers. Worte von Maria / Mircolino*Sternenreiter*
(geschrieben habe ich ihn für Sternenmami Alex*Vincent untrennbar, die mit mir zusammen die Seiten Mirco & Vincent auf Mircos HP gestaltet hat. Aber ich glaube, der Spruch passt nicht nur zu trauernden Eltern, sondern zu so vielen verbrannten Seelen...)
(Ralf Korrek, 08.06.2006)
Das Land der Sternenkinder (I
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Das Land der Sternenkinder fern
darf man im Traum besuchen.
Man fliegt vorbei am Märchenstern und landet zwischen Buchen. Tritt man aus dem Wald heraus, wiegt Blumen leis der Wind. Bunt und lustig sieht das aus, so liebt es jedes Kind!
Schönes Spielzeug gibt es hier, auch manchen Kletterbaum. Der große Zoo mit Wildgetier ist auch ein Kindertraum.
Sonnig-warm ist's jeden Tag, weil Kinder gerne lachen. Und wollen sie im Schnee rumtoben? Auch dieses lässt sich machen!
Wenn einmal leichter Regen fällt aus Wolken, die vorüber zogen, zaubert er an's Himmelszelt 'nen bunten Regenbogen.
Es spielen schön in lust'ger Runde die Sternchen groß und klein. Sie lachen, toben manche Stunde
im hellen Sonnenschein.
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Keinen Zank und keinen Streit
gibt es in dieser Schar - nur Kinderlachen weit und breit lauscht man - wunderbar! Nichts und niemand stört den Kreis der kleinen Engelein... doch manchmal, wunderbar und leis, dringt doch von außen ein
ein kleines Lied, ein liebes Wort ein Schluchzen, ein Gebet - beweist, das (obgleich sehr weit fort) der Eltern Liebe nie vergeht!
Glücklich ist der kleine Stern und macht sich auf die Reise. Grüßt seine lieben Eltern fern auf seine eigene Weise.
Sein Zeichen kann der Regen sein, der Sternenglanz im Dunkel, der Schmetterling, der Windhauch fein, das Morgentaugefunkel.
Das Land der Sternenkinder fern - wie gut, das es das gibt! Es hütet jenen kleinen Stern,
auf Erden heiß geliebt.
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Ein Engel wird dich tragen,
aus dieser kalten Welt.
Ein Engel wird dich tragen,
auch wenn´s uns nicht gefällt.
Die Schmerzen sind vorrüber,
für dich, mein Kindelein.
Zurück bleiben die Lieben,
du lässt uns nun allein.
Ein Engel wird dich tragen,
fliegt mir dir zum Herrn der Welt,
ein Engel wird dich tragen;
der HERR hat`s so bestellt.
Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh'n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
(American Indian)
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Engelsgeschenk
Ein großer Engel wacht über die Kleinen
so sehr als wären es die Seinen.
Er sieht wie die Eltern um den kleinen Engel weinen,
so sehr tut der Tränenglanz in den Himmel scheinen.
Die sehnsuchtsvollen Augen schauen in den Nachthimmel,
zu dem hell erleuchteten Sternengewimmel.
Sie schauen traurig durch ihren Tränenschleier nach ihrem Kind,
schicken viele Küsse hinauf, getragen vom sanften Wind.
Der große Engel fängt die Küsse der Eltern ein,
weiß sie wollen ganz nah bei ihrem Sternenkind sein.
So werden die Küsse zum richtigen Sternchen begleitet,
dieses spürt, sein Herzchen wird von den Erdeneltern gestreichelt.
Als Dankeschön schickt es hinab in die erwartungsvollen Gesichter,
die allerschönsten und liebevoll heilenden Seelenlichter.
Sie sollen leuchten in den glitzernden Farben,
und heilen die unendlich traurigen Seelennarben.
Die Eltern fühlen sich nicht mehr so ganz allein,
in dem von ihrem Sternenkind geschickten Sternenschein.
Nehmen sich dann beide dankbar an den Händen,
bis sie sich wieder sehnsuchtsvoll zum Himmel wenden
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Wandlung nur, nicht Ende,
ist dein Tod mein Kind.
Gehst in Gottes Hände,
die dir offen sind.
Und er wird vollenden,
was er hier begann.
Unsere Wege enden,
seine fangen an.
(Marion Sehmsdorf)
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Regenbogenbrücke
Uns blieb wenig Zeit zum Abschied nehmen.
Aus grauen Wolken regnet Traurigkeit,
sammelt sich mit meiner Augen Tränen
in einem See, geflutet zwischen Raum und Zeit.
Es ist nicht leicht, den Tod zu akzeptieren,
so schwer Realitäten zu versteh'n.
Es tut so weh, Dich zu verlieren,
doch Du hilfst mir, die Wunderwelt zu seh'n.
In meinen Träumen kann ich Dich noch spüren,
hör' wie Du sagst, Du bist nicht fern von hier.
Wenn Sonnenschein und Regen sich berühren,
dann zeigst Du mir den Weg von mir zu Dir.
Die grauen Wolken haben sich verzogen.
Ein Sonnenstrahl benetzt den letzten Regen.
Und aus dem See entsteigt ein Regenbogen,
ich schick' Dir darauf einen Gruß entgegen.
(Isolde Kokoschky)
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Still, seid leise,
es war ein Engel auf der Reise.
Er wollte ganz kurz bei euch sein,
warum er ging, weiß Gott allein.
Er kam von Gott, dort ist er wieder.
Er sollte nicht auf unsre Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück.
In eurem Herz ein großes Stück.
Er wird für immer bei euch sein,
vergesst ihn nicht, er war so klein.
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt: Es war sein Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt: wo mag er sein?
So wisst: Engel sind niemals allein.
Er kann jetzt alle Farben sehn,
und barfuss durch die Wolken geh'n,
Bestimmt lässt er sich hin und wieder
bei anderen Engelkindern nieder.
Und wenn ihr ihn auch sehr vermisst,
und weint, weil er nicht mehr bei Euch ist,
so denkt: Im Himmel, wo es ihn nun gibt,
erzählt er stolz: Ich werde geliebt!
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände,
und Erinnerungen Stufen hätten,
dann würden wir hinaufsteigen, und
EUCH wieder zurückholen!!!
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... es werden noch weitere Gedichte für Sternenkinder folgen ...
... solltet Ihr eines haben, so wäre ich Euch dankbar, wenn Ihr mir dieses zur Verfügung stellen könntet ...
