Wenn die Zeit adventet ...
Und hier nun das Gedicht, welches als e-mail von funmail2u kam (über den Ausdruck "adventet", könnte ich mich beömmeln
):
): Es adventet die Zeit...
| Es bläst der Wind, es friert, es schneit, man merkt es schnell: Es adventet die Zeit. Über Wald und Flur legen sich weiße Decken, die Autos fahren nun alle wie Schnecken. | |
| Von irgendwo hört man "Oh friedvolle Zeit", man weiß halt: Weihnachten ist nicht mehr weit. Auf Bäumen, Sträuchern und Tannenspitzen sieht man jetzt immer mehr Schneeflocken sitzen. | |
| Im Mondschein funkelt so manches Eis, es weihnachtes sehr, wie nun jeder weiß! Ein Mann schleppt nen Baum, man sieht ihn schwitzen, doch da rutscht er aus - jetzt ist er am sitzen. | |
| Im Gestrüpp hört man es knacksen und knistern, es ist ein Häschen, es sucht nach den Geschwistern. Schneeflocke für Schneeflocke fällt so dahin, mancher freut sich: "Zum Glück bin ich drin." | |
| Drinnen im Haus nun beginnt emsiges treiben, die älteste Tochter schneidet Stollen in Scheiben. | |
| Das Baby ist begeistert und ganz auf touren, es fand Mamas Schminke - man sieht's an den Spuren. Im Kamin knistert und brennt hell das Feuer, Opa ließt stöhnend Zeitung: "Das Öl wird teuer". | |
| Oma sucht verzweifelt nach dem Krippenkind, damit alle Figuren zusammen sind. Klein-Erna ist schon angestrengt am sinnen, was das Christkind wohl möge bringen. | |
| Ein großer Schlund tut sich auf - man muß es erwähnen, Mieze sitzt auf dem Sofa und ist am gähnen. Aus der Ecke kommt Wuffti jetzt angekrochen, man sieht es ihm an: Er hat den Braten gerochen. | |
| Von Ferne schallt rüber der Glockenklang, im Radio hört man nen Weihnachtsgesang, es ist das Lied der "Stillen Nacht" da hat was im Wohnzimmer furchtbar gekracht. | |
| Der Weihnachtsbaum fiel, man hört Papa schimpfen, und obendrein auch noch den Baum verwünschen. Miez schlummerte ein, nun ist sie erwacht, erkennt die Gefahr und verschwindet nun sacht. | |
| Es ist nun die "Vorzeit", der friedvolle Advent, man kann es auch sehn: Eine Kerze brennt. Doch halt einmal ein, ist uns noch klar, was eigentlich der Sinn dieser Feier war? | |
| Es geht um die größte Geschichte der Zeiten Dafür ist man ein Fest am vorbereiten. Gott schickte den Retter, seinen Sohn, der kam herab, verließ des Vaters Thron. | |
| Er kam auf die Erd um Frieden zu geben, allen, die nach seinem Wort wollen leben Jesus Christ und Friedefürst wird er genannt, hast Du den Erlöser den schon erkannt? | |
| Ist bei Dir schon der Friede eingekehrt, wie es die Bibel uns auch so lehrt? Wir wünschen nun allen besinnliche Stunden, hier und dort in Familienrunden. | |
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